Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine Methode zur Diagnostik und Therapie von Funktionsstörungen im Körper. Dabei geht es um die Bedeutung einer funktionierenden Mobilität des Gewebes, das auf die Zirkulation von Zellen eine direkte Auswirkung hat. Jede Zelle ist ständig in Bewegung und auf den „Stoffwechsel“ mit ihrer unmittelbaren Umgebung angewiesen. Aufgrund der langjährigen Ausbildung in der Osteopathie, kann der

Therapeut ein feines Tastgefühl entwickeln und bringt dies in die Behandlung ein. Hierfür benötigt der Behandelnde genaueste Kenntnisse der Anatomie und Physiologie. In der Osteopathie wird nicht nur das Symptom, sondern auch Störungen im Gewebe und die Ursache behandelt.

Entwickelt wurde die Methode Ende des 19. Jahrhunderts von Dr. Andrew Taylor Still, einem amerikanischen Arzt. In den USA ist die Osteopathie bereits seit 1973 vollständig anerkannt und in Europa weiter auf dem Vormarsch.

Welche Teilbereiche gibt es in der Osteopathie?

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie befasst sich mit Muskeln, Knochen und Gelenken. In der Osteopathie werden gezielt vorhandene Verspannungen und Blockaden am Bewegungsapparat behandelt.

Fasziale Osteopathie

Die fasziale Osteopathie kann den Abfluss von Stoffwechselrückständen und der Lymphflüssigkeit verbessern. Die bindegewebigen Umhüllungen von Organen, Knochen, Muskeln, Sehnen und Gefäßen nennt man Faszien. Sie sind miteinander verbunden, weshalb Körperspannungen über sie übertragen, aber auch behandelt werden können.

Cranio-Sacral-Osteopathie

Die cranio sacrale Osteopathie befasst sich mit dem Schädel und dessen Gewebsschichten. Verspannungen im Nacken oder Kaumuskulatur führen zu Durchblutungsstörungen im Schädel und Hirnbereich.

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den inneren Organen. Durch mangelnde Flexibilität und Bewegungseinschränkungen der Organe kann es zu Beschwerden kommen. Diese können durch Osteopathie behandelt werden.